Cholesterin Irrsinn der Schulmedizin
Die Wohlstandsbürger unserer
Gesellschaften essen nicht mehr, um satt zu werden, sondern vor allem zur
Befriedigung ihres Gesundheitswahns. Im Zeitalter der Wissenschaft suchen sie
Heilsversprechen in wundersamen, aber bestens analysierten Nahrungsmitteln und
Heilverfahren. Nach dem Motto wir halten es mit den Kannibalen und essen das
Hirn unserer Feinde damit deren Mut auf uns übergeht. In diesem Wahn hat sich
das Cholesterin zum regelrechten Wort der Angst und Panik entwickelt. Egal wo
sie hinkommen erzählt Herbert Eger Heilpraktiker
aus Tännesberg, in Sprechzimmer, am Stammtisch oder beim Sport überall sind sie
zu finden die Cholesterin-Kranken und verängstigten.
Der
oder die ist Verkalkt, hat man früher gesagt wenn jemand aufgrund zu hohen
Cholesterins die Arteriosklerose bekam und das Oberstübchen nicht mehr so mit
Sauerstoff versorgt wurde um geradeaus denken zu können, oder einen gar der
Schlag getroffen hatte. Ab dem Augenblick der geistigen und körperlichen
Einschränkungen war man krank.
Heute
ist das anders, heute fühlen sich oder sind Menschen schon beim ersten Bluttest
mit der Diagnose „Ihr Cholesterin ist zu hoch“ krank denn ein jeder weis, hoperla
ich Verkalke oder wie es der Arzt auszudrücken versteht man bekommt
Arteriosklerose. Ab diesen Augenblick macht sich der Patient bei jedem guten Bissen,
bei jedem Seidl Bier und bei jedem Stück Kuchen Gedanken über sein Cholesterin und die Arteriosklerose.
Doch
ist das Cholesterin wirklich für die Arteriosklerosa verantwortlich? Zu diesem
Thema hatte die Vorsitzende des katholischen Frauenbundes der Pfarrei Herz
Jesu, Erika Steger den geschätzten Naturheilkundigen Herbert Eger eingeladen und dieser kam
gerne.
In
einem vollen Saal lief der Referent zur Höchstleistung auf und verstand es, mit
deutschen Worten das schwierige Thema verständlich zu servieren.
So
hat er mit dem Cholesterin Irrsinn der Schulmedizin etwas aufgeräumt und den
Wert und die Aufgabe des Cholesterins ins rechte Licht gerückt. Cholesterin ist
ein Steroid, eine fettähnliche Substanz. Es ist ein lebenswichtiger Bestandteil
des Menschlichen Körpers. Ohne Cholesterin würden die Zellen zugrunde gehen. „
Die Gehirnwäsche der Öffentlichkeit hat so gut funktioniert, dass viele
Menschen glauben, je niedriger ihr Cholesterinwert ist, desto gesünder seine
sie oder länger würden sie leben. Nichts ist weniger wahr als das!“ Er wisse
das er sich hier auf ein Themengebiet begebe das viele geleerte anders sehen
doch auch nur weil deren Wissen zu oberflächlich ist, diese fordert er auf sich etwas intensiver mit der Materie zu
beschäftigen, der Patient hat das Recht auf Ehrlichkeit. So ist das Cholesterin
die Grundsubstanz für das Stresshormon Cortisol welches unter anderem unseren
Zuckerhaushalt also die geistigen und körperlichen Tätigkeiten steuert. Es
erhöht die Blutgerinnung, stabilisiert Herz und Kreislauf. Cholesterin ist auch
die Grundsubstanz für das Stereoidhormon Aldosteron welches wiederum den
Mineralsstoffwechsel, die Fettverdauung, Aufbau von Knochen und Gelenken,
Funktion aller Organe oder Sexualhormone und andere reguliert oder schlafen sie gar schlecht, dann
ist es auch zuständig. Cholesterin ist als eine Transportsubstanz die man sich im
Körper als Grundbaustoffe vorstellen muss dabei gibt es keine Unterscheidung
zwischen einem guten und einem schlechten Cholesterin. Die beiden Versionen
HDL-Lipoprotein und LDL_Lipoprotein haben verschiedene Aufgaben und das eine
kann es, ohne das andere nicht geben, also ist es Irrsinn von gut und böse zu
sprechen.
Das
vom Schulmediziner zur Senkung des Cholesterinspiegels verordneten Medikament
enthält die klassischen Statine, die übrigens recht teuer sind, aber im
Verkauf, versteht sich! Die Nebenwirkungen dieser Medikamente kommen Ihnen
vielleicht bekannt vor so Eger zu den Zuhörern sie brauchen sich nicht wundern
über Müdigkeit, Muskelschwächen, Gelenkbeschwerden, Schmerzen in der
Beinmuskulatur, Schlaflosigkeit, Allgemeines Unwohlsein, Unsicherheit beim
Gehen, Zittern, Gedächtnisstörungen, nachlassende Potenz und Lipido. Eine
Aussage die allgemeine Zustimmung im Saal hervorrief und zum bejahen der
Aussage des Naturheilkundigen durch Kopfnicken veranlasste.
Die Risikofaktoren der Arteriosklerose sieht Eger in
defekten Cholesterinrezeptoren, Bluthochdruck, starken Übergewicht das zu
Einrissen und Innenwandschäden der Gefäße führt, Zuckerkrankheit mit den damit
verbundene Störungen der Gefäßregulation, Nikotinmißbrauch, Bluthochdruck,
Neigung zur ständigen Übersäuerung aber auch Negativer Stress welcher durch den
erhöhten Adrenalinspiegel Entzündungen der Gefäßwände auslöst.
Eger kam nach fast eineinhalb Stunden zu dem Fazit:
Die Arteriosklerose ist eine bindegewebige, zellwuchernde Verschluss-Krankheit
der Blutgefäße.
Ein erhöhter Homocystein-Spiegel begünstigt die
Entstehung einer Arteriosklerose in dem es Gerinnungsprozesse auslöst und
Ablagerungen an der Gefäßwand möglich macht. Ein erhöhtes Lipoprotein (a) lässt
obendrein noch das Thromboserisiko ansteigen. Unter anderem wird auch
inzwischen das Chlamydia trachomatis für die
Arteriosklerose verantwortlich gemacht. Er empfiehlt
eine Minimierung der Risikofaktoren, Ernährungsumstellung und Entgiftung sowie
aber auch Gesprächstherapien und psychotherapeutische Hilfe.
Erika Steger Dankte dem Referenten mit einem kleinen
Geschenk, der sich im Anschluss noch den Fragen der Gäste stellte und Versprach
wieder einmal mit einem interessanten Thema nach Herz Jesu zu kommen.
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